Die Siebentagewoche


Ein literarisch-musikalisches Instantprojekt

 

 

 

 

 

 

 

 

Texte, gesprochen von uns selbst:

Markus Köhle
Ursula Timea Rossel


Musik:

Fransen Musik, das sind
Hannes Sprenger, Saxophone und live-electronics
Klex Wolf, Keys und live-electronics



ATS-Records CD-0853
2014/15, EAN: 9005216008537

16,01 Euro inkl. MwSt.

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Hörproben (Youtoube)

Montag (Ursula Timea Rossel)

Dienstag (Markus Köhle)

Samstag (Markus Köhle)

 

Booklet, meines Teils (pdf)

 

CD-Hüllentext:

2014 erschien das Duo-Debüt von Fransen Musik – „Mittwoch“, ATS CD-0832. Für die
Neuerscheinung „Fransen Text - Die Siebentagewoche“ arbeiteten die beiden Musiker
Hannes Sprenger (saxes, electronics) und Klex Wolf (keys, electronics) mit den Autoren
Ursula Timea Rossel und Markus Köhle zusammen, die ihre Texte selbst lesen. Beide
handeln alle sieben Wochentage wortreich ab, wodurch sich naturgemäß vierzehn
literarisch-musikalische Titel auf der neuen CD finden.
Die Zugänge der beiden Textautoren zu unseren unmittelbarsten
Zeitstrukturelementen, den Wochentagen, sind denkbar unterschiedlich: Der Tiroler
Markus Köhle, ein prominenter Protagonist der Österreichischen Poetry-Slam-Szene,
liest seine Texte rhythmisch, assoziiert lange, delikate Variationsketten – „Dönerdonner
– Donnerschlag – Donnerdürüm – Donnerstag – Donner-, Herz- und Ratschlagseinsatz –
Donnerstagspläne sind für die Katz“, verkündet lapidar: „Nichts ist der Mittwoch – der
Mittwoch ist kein Tag...“ und schlägt vor: „Der Freitag sollte dem Montag mal sein
Image borgen...“ Seine aktuelle Neuerscheinung in Buchform: „Kuhu. Löwels.
Mangoldhamster. Die vier Jahreszeiten der Wolpertinger“ (mit Bildern von Sabine
Freitag), Sonderzahl Verlag.
Der Schweizerin Ursula Timea Rossel kommt das erstaunliche Verdienst zu, in ihrem
2011 im Bilgerverlag erschienen Roman „Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und
Salz“ Fransen erfunden zu haben – also zwei Jahre vor deren Gründung: „... und gleich,
in wenigen Sekunden, sobald er an den Fransen der Szenerie wahrnehmen würde, dass
der Zauber nachließ, wäre alles vorbei, er würde jeden Finger einzeln vom Geländer
lösen und sich in Zeitlupe fallen lassen, in die Schönheit, ins Absolute, ins Nichts, ins
dunkle Land, in den äußersten Westen...“ Sie betreibt „Kryptogeographie“, und in
ihrem Dienstags-Text stellt sie fest: „Der Anblick Gottes ist nichts für Memmen.“
Die Fransenmusik kontrastiert, kontrapunktiert, konstituiert und konstruiert sich mit
den Texten zusammen zu einem „lexikotonen“ Ganzen, über dem als Motto die Frage
aus Gilbert Keith Chestertons Roman „Der Mann, der Donnerstag war“ stehen könnte:
„Gestatten Sie, dass ich Sie ein bisschen an der Nase ziepe?“

 

Pressestimmen:

Anarchisch, nachdenklich und verletzlich in seiner Offenheit. Das ist nicht nur anregend, sondern auch sympathisch. Neue Zürcher Zeitung, 5. Februar 2016

14 literarisch-lyrisch-musikalische "Schmankerl", als Geschenk für fantasiebegabte Menschen empfohlen. Appenzeller Volksfreund, 15. Dezember 2015

Das Hörbuch der besonderen Art. Concerto 5/15, Oktober 2015

Nachdem einem als zuhörende Person ein „Licht aufgeht“ wie im Track 5 („Mittwochs Post“) bezüglich der Reize dieser Produktion, wird die Vorfreude immer stärker auf hoffentlich baldige weitere musikalisch-literarische Instantbearbeitungen der Monate und Jahreszeiten… Siljarosa Schletterer, Literatur im Lichthof, Brenner-Archiv Universität Innsbruck, Juli 2015

 

Fransenäther: Die Siebentagewoche bei Radio Freirad Innsbruck

Sendung vom 15. Jänner 2016, mit Klex Wolf & Hannes Sprenger (Fransenmusik), Markus Köhle, Ursula Timea Rossel, sowie Robert Renk (8ung Kultur) und Michael Haupt (Moderation).

Stream zum Nachhören