Depeschen

Unken! Buhrufe! Enten! Süsse Seegurken!

... Was über die Kryptogeopraphie und ihr Standwerk gemunkelt wird.






 

06.05.2012: Aus der Ramschkiste an die Ostsee und zurück an die Aare

Nachdem die Kryptogeographie auch (oder sogar besonders) im Ausland wohlwollend aufgenommen wurde am denkwürdigen Innsbrucker Prosafestival, geschah nun doch, was unweigerlich einmal geschehen musste: eine Freundin der Kryptogeographischen Gesellschaft entdeckte ein Exemplar "Silber & Knoblauch" in der Ramschkiste einer grossen bösen Buchhandelskette zu Bern. Ausgerechnet Bern! Tja, der Prophet im eigenen Land... Wild entschlossen hat sie das Buch wieder in den Laden getragen und an der ihm zustehenden Stelle ins Regal gestellt. Herzlichen Dank für solch geistesgegenwärtige und beherzte Untergrundarbeit!

Ein Buch, das den Sprung aus der Ramschkiste zurück ins Regal schafft, ist weder totzukriegen noch aufzuhalten. Es reist jetzt nach Kiel und Berlin, lässt dann dem Kryptogeographen eine winzige Verschnaufpause, um Hosen zu waschen, Tabak zu kaufen und beim Apéro Vaudois nachzutanken, und zieht ihn an den Haaren gleich weiter nach Solothurn. Danach aber winken die wohlverdienten Betriebsferien. Ich freue mich auf alles, die Arbeit und das Vergnügen.

Orte und Zeiten finden sich wie immer in der Karavelle.
Vergangene kryptogeographische Veranstaltungen werden neu im CV unter Käptn's Log nachgeführt und sind stets mit grossem Dank an die Gastgeber und das Publikum verbunden.



21.03.2012: Der Kryptogeograph fährt nach Tirol!

Damit erfüllt sich der Traum vom Sprung über die Grenze, und erst noch die irrationale Sympathiephantasie (liebenswerter Appendix am Traum), dass die erste Auslandslesung in Österreich stattfinden müsste. Zeichen über Zeichen!

Das Programm des 10. Innsbrucker Prosafestivals (pdf).

Die Lesung wird nach dem Festival auf Radio Freirad in voller Länge gesendet.


In der Eile des Packens grüsst die Kryptogeographische Gesellschaft die biblioteka von visionerski transport in Berlin - ahoi Heyerdahls Erben!, auch für mich war Kon-Tiki eins der ersten prägenden Erlebnisse.
Danke ausserdem dem unbekannten Leser von fachbuchkritik.de für die Verewigung von "Silber & Knoblauch" auf Youtube, welche Premiere.

Inzwischen sind die Teilnehmer des Europäischen Debütromanfestivals bekannt, und wie ich höre, ist Deutschland ein entspannter Ort, es gibt sogar noch Raucherzimmer in Hotels. Spannende Zeiten kommen auf mich zu.




28.02.2012: Zweimal JA!

Ausnahmsweise, weil in eigener Sache, gibt die Kryptogeographische Gesellschaft Stimmempfehlungen für den 11. März ab:

JA zum Buch!

Setzen wir unsere Stimme dafür ein, dass die Nachgeborenen neben All-Age-Vampirbüchern (das ist 1 in einem Vokabular von 470 Wörtern erzählte Liebesgeschichte, die hauptsächlich von erwachsenen Frauen in sinnloser Menge geschrieben und gelesen wird) noch andere schriftlichen Zeugnisse unserer Epoche finden werden. Oder wenigstens All-Age-Vampirbücher aus regionaler Produktion, denn wenn es DAS ist, was der Konsument will - sowas können wir auch zuhause herstellen.


Sechs Wochen Ferien für alle!

Wäre ich der Initiant, ich hätte sechs Wochen Arbeit für alle gefordert. Jeder hätte Arbeit, und keiner zuviel. Aber es scheint offenbar schon für ein dermassen brösmeliknübbliges Verbesserüngchen der Lebensqualität knapp zu werden. Die Schweiz, ein Land von stolzverknorzten Masochisten, herrjeeh!

05.02.2012: Au commencement était la fable (Paul Valéry)

Die Rezension von Tillmann Reik in Culturmag ist das Gegenteil eines Bärendienstes! Vielmehr bin ich ganz und gar aus dem Hüttchen, denn SO liest ein Wahrer Leser, der genau wie der vielzitierte Märchenprinz entgegen jeden neo-pseudo-realistischen Aberglaubens eben doch existiert!, im Gegensatz zum Prinzen sogar zu mehreren, davon bin ich überzeugt. Und wenn so ein Leser dann auch noch SO eine Kritik schreibt... Der unbekannte Rezensent darf sich des ewigen Schutzes durch die 11'000 Jungfrauen (oder wieviele schon wieder?) sicher sein.

„In der Literatur fasziniert uns nur das Wilde. Langweiligkeit ist ein anderes Wort für Zahmheit”, bemerkt Henry David Thoreau in „Walking”. Und in seiner komplexen Ungezähmtheit nimmt, ganz in diesem (hier allerdings recht unamerikanischen, eher helvetischen) Faszinationssinne, „Man nehme…” den perplexen Leser mit auf eine Expedition „Into the Wild.” Tillmann Reik, Culturmag, 1. Februar 2012 - Vollständige Rezension hier.

Inzwischen hat der staunend verdatterte Krytpogeograph auch das erste Radiogespräch in eigener Sache hinter sich. Das war schon merkwürdig für ein Grünhörnchen, beim SRF Bern über Frankfurt mit Köln verkabelt zu sein. Glücklicherweise trage ich in der Werkstatt des Märchenprinzen oft Pamir, so dass mir zumindest das Gefühl um die Ohren herum etwas vertraut vorkam.

Die Phantastische Akademie hat die Shortlists für den SERAPH 2012 bekannt gegeben. Die Kryptogeographische Gesellschaft gratuliert den Nominierten und fiebert ganz besonders mit Nina Maria Marewski - Moldau, hol uns den Pot nach Hause!


21.01.2012: NZZ - et voilà!

Weile ohne Eile, das Standardwerk der Kryptogeographie ist in der Presse angekommen und wird freundlich aufgenommen.

»Ursula Timea Rossels mutiges Romandebüt - Hält man in der Literatur der jüngeren Vergangenheit Ausschau nach einem Vergleichsstück zu diesem wahrlich ver-rückten Buch, lässt sich u. a. die DDR-Autorin Irmtraud Morgner nennen, die mit ihrem Romanwerk in ähnlicher Weise alle Fesseln gesprengt hat.« Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ, 21. Januar 2012

Was will man an einem grauwindigen Samstagmorgen neben Kaffee und Tabak mehr...



12.01.2012: Vom Teppich zu den Engeln

Herzlichen Dank an Katharina Geiser und die Netz-Teppich-Equippe für das Ausrollen des roten Teppichs in der Chorgasse! Und einmal mehr danke einem grossen Publikum (grosse Ohren, grosser Geist, grosse Zahl auch!) für die unbegreifliche Sympathie einem unmöglichen Archäologen gegenüber. So ein schöner Abend.

Neuerdings landen stets, während ich auf dem Zahnfleisch heimwärts gümmele nach einer glücklichen Lesung, Nominierungen im Postkasten. "Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz" steht auf der Longlist für den SERAPH 2012 in der Kategorie "Bestes Debüt", der von der Phantastischen Akademie e.V. ausgelobt wird (Ihr Engel, ich weiss nicht, was soll das bedeuten? Ich ahne, es ist subversiv. Dankeschön!). Und dies gemeinsam mit Nina Maria Marewskis "Die Moldau im Schrank" - bilgerverlag mit Volldampf voraus!

In der Karavelle finden sich neu angebahnte Termine.

24.12.2011: Die Kryptogeographische Gesellschaft wünscht:


  • Geomatik Schweiz einen besonders üppig ausgestatteten Baum, wir freuen uns, dass die Kryptogeographie von den Exakten Wissenschaften wahr- und vielleicht sogar ernstgenommen wird (siehe unter Fachliteratur/Publications in "Geomatik Schweiz - Géomatique Suisse" 12/2011);

  • den jungen Übersetzern, die sich mit einem Ausschnitt aus "Silber & Knoblauch" für das Emerging Translators Programme (pdf) bei New Books in German bewerben, viel Sitzleder und ausgeruhte Nerven;

  • allen Freunden und Lesern ein frohes Fest, was auch immer sie feiern, jetzt oder vorher oder später, sowie einen heiteren Endspurt zum ersehnten Apokalypse-Jahr 2012! Möget Ihr stets genug Fleisch auf dem Teller und auf den Rippen haben.

Herzlich die Euren: Ursula Timea Rossel
mit Wigand Behaim, Sibylle Blauwelsch, Heilige Ursula Clausen & Schrödingerkatz®


03.12.2011: Danke Schaffhausen, und danke Salzburg!

Habt Dank! Ein andächtiges, aufmerksames, neugieriges Publikum wart Ihr Schaffhauser mir. Danke Georg Freivogel und Bücherfass-Crew für den Mut und das Vertrauen, mich einzuladen und mir eine Bühne zu bieten, wie sie sonst nur verdiente Veteranen geboten wird.

So habe ich denn nach der traumerschöpften, nebelweiten Rückreise ins Basislager fast als Letzte erfahren, dass "Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz" auf der Shortlist für den Rauriser Literaturpreis 2012 figuriert!

Ende März kommt es aus. Die Rauriser Literaturtage 2012 werden unter dem Motto "Die Erfindung der Wahrheit" stehen. Die Kryptogeographische Gesellschaft sähe sich durchaus in der Lage, unter der Rubrik "Die Wahrheit der Erfindung" ihr Scherflein beizusteuern.

Rauriser Literaturpreis - der Hühnerhof freut sich über alle gedrückten Daumen.


28.11.2011: Next port of call: Schaffhausen!

Die Schaffhauser Buchwoche ist bereits in vollem Gang, auch ich packe bald den asymmetrischen Kryptogeographenrucksack. Es ist mir eine grosse Ehre, in so illustrem Kreis zu lesen, und ich freue mich, nach so vielen Jahren die Stadt mit dem gesprungenen Glöcklein wiederzuhören.

Das Schaffhauser Fernsehen hat sich mit dem Georg Freivogel, dem Organisator der Schaffhauser Buchwoche, unterhalten.

24.11.2011: "Dieses Buch ist wie ein Trojaner,

es geht mir nicht mehr aus dem Kopf", schreibt Francesco Micieli im Schweizer Monat über sein Reiseleseerlebnis, mit "Silber & Knoblauch" unterwegs nach München. Und weiter: "Die Geschichten um den Kartographen W.B. und die Metamorphosen der S.B., die zunächst ein Knabe war, sind starke Welten in starker Sprache! Ba/rock." - Lieber Francesco Micieli, ich nehme den Dinosaurier zurück und mache einen Kratzfuss, an der Dame mit plattem Schal Statt!

Und liebe Maike Albath: Warum reissen Sie sich nicht unter den Nagel, was Ihnen fehlt? Lassen Sie sich "Silber & Knoblauch" zur Sonnenwende schenken! Selbstbewusst behauptet die Kryptogeographische Gesellschaft, dass Sie darinnen ungefähr 12% dessen finden werden, was Sie vermissen. Im Gegenzug wäre es an Ihrer Zunft, auf die Existenz des Nichtexistenten vehement hinzuweisen (siehe p. 247 im Standardwerk der Kryptogeographie, wo dieses Prinzip anhand des Himalaya-Schneelöwen aufgezeigt wird).

Aaaah, die Novembernebel! Die schönste Jahreszeit.

Ein weiteres Prinzip der Kryptogeographie: wenn man immer nur das ansieht, was man sieht, sieht man gar nichts. Mit der Zeit wird man sogar blind, und man sieht nicht einmal mehr das, was alle anderen auch sehen. (Die Dichter wissen: es geht natürlich nicht um das Sehen, sondern um das Schauen.)


24.11.2011: Depeschen im Abo

In Zukunft muss man die Kryptogeographische Gesellschaft nicht mehr auf gut Glück besuchen, um dann enttäuscht festzustellen, dass es schon wieder keine Neuiigkeiten gibt. (Die Kryptogeographie ist eine langsame Wissenschaft! "Langsam" und "gemütlich" ist aber leider nur selten dasselbe, gell.) Einfach obigen fetten migros-orangigen Knopf drücken und abonnieren!

Auf Tubuk haben Leser "Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz" bereits mehrfach kommentiert. Ich bedanke mich für die Zeit, die Arbeit (Schreiben ist Arbeit!), für Lob und Kritik.

"Zuviel von allem und trotzdem nicht genug" - dieses Zitat von bluebird-y würde ich in die Motti-Liste der Kryptogeographie aufnehmen, wenn es auf meinem Mist gewachsen wäre. Und Gabis "Kritische Phantasie" liesse sich durchaus zu einer Philosphischen Schule verarbeiten, als geisteswissenschaftlicher Kontrapunkt zur leicht naturwissenschaftslastigen Ausrichtung der Kryptogeographie.

Merci encore!

In der Karavelle finden sich neue Termine für das Apokalypse-Jahr 2012.


09.11.2011: rückwirkendes Sammelsurium

Erstens. Herzlichen Dank nochmals an Tina & Santina, die tapferen Kapitäne der Buchhandlung "Goldenes Kalb" in Aarau, für den gelungenen Leseabend am 25. Oktober! Kein Mensch, der einmal dort war, wird das Kalb je vergessen. Ich natürlich schon gar nicht! Und Dank an die Gäste, die zahlreich gekommen sind, die Kryptogeographie kennenzulernen.

Zweitens. Sogar die Schweizer Presse hat inzwischen Wind bekommen vom Standardwerk der Kryptogeographie. Man kann aber auch einfach gar nichts geheimhalten in diesem Land! Das St. Galler Tagblatt hat am 24. Otkober ein kleines Ecklein im Kulturteil für eine Rezension geopfert, gleich neben einer Argonautenfahrt. Es ist mir eine Ehre!

Drittens. Die art-tv Literaturperlen 2011 wurden erkoren. Die Kryptogeographische Gesellschaft gratuliert Monique Schwitter, Perikles Monioudis, Dana Grigorcea, Irene Prugger und Rolf Hermann, sowie den 31 Autoren, mit denen der Kryptogeograph aus dem Silberpokal bechert (Hydromel)!

Viertens. Der Winter kann kommen.


21.10.2011: Behaimsday!

In memoriam Wigand Behaim

Silber&Knoblauch-Adepten drehen heute unter Mitnahme eines Kompasses mit magnetkorrumpierter Nadel einen Schweigespaziergang durch den Wald, um des Kartographen zu gedenken, der heute vor fünf Jahren auf dem Gehen-Gleis der Schweizer Kleinstadt Aarhammer so pittoresk zu Tode gekommen ist.

Ausserdem begehen wir wie in allen Jahren der Jahrhunderte davor den Tag der Ursula von Köln, Ihres Zeichens Heilige mit Schiff und Pfeil!

Die Kryptogeographische Gesellschaft wünscht allen zugewandten Orten einen besinnlichen Herbsttag etc.


07.10.2011: "Als würde Sisyphos einen Tamagotchi bergen"

Grossartige Rezension von Lothar Struck bei Glanz & Elend - Literatur und Zeitkritik:

»Ein phantasmagorisches Theater irgendwo zwischen magischem Realismus, Scheherazade, Boccacios Decamerone, Peter Greenaway, Lautreamont und der Edda. Man kann sich gar nicht sattlesen an diesem Füllhorn von Geschichten, Weisheiten und Skurrilitäten, die immer auch mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern daherkommen. "Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz" ist artifiziell und ambitioniert, verspielt und streng, burlesk und trocken, polyglott und bodenständig. Ursula Timea Rossel schafft es, das Märchenhafte und Skurrile nicht bloß auszustellen und als Effekt zu inszenieren, sondern zu erzählen (statt nur zu fabulieren).« Lothar Struck, Glanz & Elend

(Auszüge - vollständige Rezension hier.)

Die Kryptogeographische Gesellschaft dankt mit roten Ohren! ... Wenn es nur 4 Leser gibt, die SO zu lesen wissen (selbst wenn sie nichts dazu sagen) ... dann ist der Auftrag eigentlich erfüllt.


05.10.2011: Absolut empfehlenswert!

»Ein Feuerwerk an Interessantem und Kuriosem, eine absolut einmalige Mischung aus Fiktion und Wissenswertem über Astronomie, Physik, Mathematik und Mythologie. Eine Reise durch Zeit und Raum, zu Möglichem und Unmöglichem. Eine Geschichte, die den Leser in ihren Bann zieht, die ihm vorgaukelt, auf sicherem Boden zu stehen und ihm diesen dann unter den Füßen wegreißt. Ein einmaliges Lesevergnügen für alle, die sich auf dieses Gedankenexperiment einlassen können. Absolut empfehlenswert!« Mareike Liedmann, ekz Bibliotheksservice, Reutlingen

"Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz" figuriert auf der Langen Liste der art-tv.ch Literaturperle 2011. Genauso wie "Viel Gutes zum kleinen Preis" von Christoph Simon, der ebenfalls im Heimathafen Bilgerverlag ankert. Sein "Spaziergänger Zbinden" wurde letztes Jahr tatsächlich zur Literaturperle erkürt. Auf ein Zweites!

Ein ganz herzliches Dankeschön an Ursula Pecinska für die Gastfreundschaft in ihrem Raum für Kunst und Literatur am Totengässlein in Basel, und an alle Lesungsgäste für das Vorschussvertrauen, die grossen Ohren, die Neugier, das Ansteckenlassen und Bücherkaufen! Schön wars mit Euch ...


28.09.2011: Die Hühner holen auf!

Ausbrecherkönigin Bricolette manövert sich in den Gartenkerker und sucht das Kellerfenster heim. No entry, no exit, sorry!

"Take silver and garlic...", Review (pdf) ist nun bei New Books in German aufgeschaltet.

Und irgendein unbekannter Leser im fernen Norden möchte mich am Harbour Front Literaturfestival 2012 in Hamburg dabeihaben; die Kryptogeographische Gesellschaft dankt und ist gerührt.


23.09.2011: Curiosity killed the cat!

»Curiosity killed the cat - The novel ist reminiscent ot the David Mitchell bestseller, Cloud Atlas. A wonderfully original tour de force.« New Books in German, Autumn 2011

Die Rezensionszeitschrift „New Books in German“ stellt zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst herausragende Neuerscheinungen des deutschsprachigen Buchmarktes aus den Kategorien Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur und modernes Sachbuch vor und zeigt deutschsprachige Literaturtrends auf. Sie erscheint in englischer Sprache vorwiegend für den amerikanischen und englischen Buchhandels- und Verlagsmarkt. (aus der Netzseite des Goethe-Instituts)

So. Dann muss ich mir jetzt Cloud Atlas zulegen und herausfinden, bei wem ich abgeschrieben habe; während alle Freunde der Kryptogeographischen Gesellschaft die Daumen drücken, dass ein Verleger nördlich oder westlich der Tümpel gewillt ist, einen seiner Übersetzer an den Rand des Abgrunds zu treiben.


21.09.2011: Tag 1 nach Vernissage -> gueule de bois!

... und wie sich dieser Katz®Kater lohnt! Auch wenn man, anstatt sich auf der Veranda das rauchige Haar auszulüften und auf den Ruhm zu warten, schon wieder alles flicken muss, was man im Interview verbockt hat. Hier die empörte Richtigstellung des Kryptogeographenvaters, den die Kryptogeographische Gesellschaft falsch zitiert hat (und in diesem Zitat zu allem Überdruss orthographiekorrigiert): der Gluggsi-Tote war nicht "irgend ein Pfarrer", sondern Papst Pius XII!

Hhggs! Wir kümmern uns jetzt um unser eignes epochales Sodbrennen und danken allen, allen. Ihr wart grossartig.

Da die Kryptogeographische Gesellschaft selbstverständlich nicht im Besitz der wirklich kompromittierenden Photos des gestrigen erinnerungswürdigen Anlasses ist, sehen wir uns heute dafür an, wie sich "Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz" in der Gemeindebibliothek Urtenen-Schönbühl ausnimmt (gestern signiert, damit das Standardwerk gegen Weihnachten ins Archiv wandert statt in die Ausmusterung).


07.09.2011: Ein wunderbares Buch!

Urs Widmer, Schriftsteller, über "Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz".


05.09.2011: Ein Manchego grüsst Schwester Timea

Kürzlich in meinem Briefkasten, von jemandem, der den Kryptogeographen und dessen Unterfangen gar nicht kennt. Die morphogenetischen Felder funktionieren zuverlässig, auch über die Jahrhunderte hinweg.

02.09.2011: Testlesen!

TUBUK. Nicht jedes Buch. sucht zehn Testleser für "Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz".


27.08.2011: Das Buch ist im Handel!

Ferne langohrige Kollegen meiner eignen langohrigen Freunde haben sich sofort darüber hergemacht. Chüngelzüchterdank für das Bild!